Nachhaltig zu einer Besseren Welt
Panetarium AG
"Die Kundschaft täglich mit herzlichem Service, einmaligem Genuss, ofenfrischen Leckereien und unmittelbarer Lieferbereitschaft begeistern", so lautet die Vision des dynamischen Familienunternehmens im Thurgau. Ein Team aus rund 85 Mitarbeitenden knetet, belegt, formt, backt, bedient und begeistert an sieben Standorten mit allem, was aus dem Ofen kommt. Die Familien-AG handelt ökologisch, sozial verträglich und ökonomisch sinnvoll, indem sie ihre Entscheide und Abläufe laufend überdenkt.
Mission Plastik-Recyclin
Die Panetarium AG hat im Jahr 2021 total 5910 Kilogramm Haushalt-Kunststoffe wie Folien und Kunststoffbehälter aller Art (Flaschen, Becher, Eimer etc.), Tiefziehschalen, Verpackungen aus Verbundstoffen und Tetra-Paks gesammelt. Daraus konnten 2955 Kilogramm Rohstoffe (Regranulat) hergestellt und 8865 Liter Erdöl sowie 2952 Kilogramm Stein-/Braunkohle eingespart werden. Gegenüber der Thermischen Verwertung in einer Kehrichtverwertungsanlage senkten sich die CO2-Emmissionen um 16’725 Kilogramm. «Wir verwenden bis auf die Lebensmittelfolie für Sandwichs nur Verpackungen aus biologisch abbaubarem dünnem Plastik. Und nur dann, wenn für die Lebensmittelsicherheit Kunststoffverpackungen nötig sind», hält Geschäftsführer Lukas Neff fest.
Effizient und flexibel
Lukas Neff und sein Team durchdenken die Arbeitsabläufe von A bis Z: «Alle Produkte werden auf Frischback-Basis hergestellt. Wir produzieren im Zwei-Wochen-Rhythmus – dafür in grossen Mengen und immer genau gleich, damit die Kundschaft die bestmögliche Qualität erhält. So können wir mit der Tagesproduktion, die jeweils von 8 bis 17 Uhr direkt in den Filialen läuft, Spitzen brechen. Weil wir nur so viel wie nötig backen, sind wir flexibel und vermeiden eine Überproduktion.
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«Bis ins Jahr 2024 bauen wir unsere Solarzellen auf dem Dach sowie auf dem noch unbebauten Land neben der Produktion so weit aus, dass wir 50 Prozent unseres Strombedarfs abdecken können», verrät Lukas Neff die Zukunftspläne des Panetariums. «Wir liefern mit Elektrofahrzeugen (Tesla und E2) aus. Die Mitarbeitenden dürfen auch privat die Ladestationen kostenlos nutzen. Unsere Familie fährt bereits seit dem Jahr 2016 elektrisch», freut er sich. Weil die Reichweite noch Potenzial hat, testet Neff immer wieder Elektrofahrzeuge, die neu auf den Markt kommen.
Zukünftig Biogas
Der Holzofen des Panetariums wird mit lokalen Fichten beheizt, die Umluft- sowie Etagenöfen (Ringrohr) momentan noch mit Erdgas. «Weil es Speicheröfen sind, müssen wir sie nur während eines Drittels der Backzeit beheizen. Das sind 20 Minuten pro Stunde Backzeit. Dies ermöglicht uns, den Gasverbrauch zu optimieren», sagt Neff. «Wir möchten, sobald es die Kosten zulassen, von Erd- auf Biogas umstellen»: Übriggebliebene Salate und Sandwiches der Panetarium AG werden in der Biogasanlage Münchwilen Teil der Biomasse. Diese vergärt zu Biogas und wird als Biomethan aufbereitet. «Unser Ziel ist, die Öfen künftig mit diesem erneuerbaren Gas klimaneutral zu beheizen», so Lukas Neff.
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